Brechten ist ein Ort zwischen Lünen und Dortmund Teil02

Brechten ist ein Ort zwischen Lünen und Dortmund Teil02

Beitragvon rebecca » Mi Aug 31, 2011 12:02 am

Teil 2
Heimatkunde für Brechtener und über ihre ganz speziellen Sorgen

Aber trotz des Unmuts und aller Meckereien wird schon noch registriert, dass sich Brechten in seiner ursprünglichen Form lange hat behaupten können; ist – gemessen an anderen Vororten - immer noch ein landschaftliches Juwel, münsterländisch geprägt, bis .. , ja bis es jetzt so aussieht, als könnte die in heftiger Kritik stehende Nordstadt sich über Eving – bis zu uns rüber – ausbreiten. Dass es in unserem Nachbar-Vorort eine Menge Migranten-Probleme gibt, trotz intensiver Bemühungen der Behörden, ist nun mal kein Geheimnis. So richtig erstaunt aber waren die Brechtener, als das Gerücht aufkam, die Stadt Dortmund würde in Eving Häuser aufkaufen, und zwar möglichst dicht beieinander gelegen, um …. Zuwanderer dort einzuquartieren.

Die Reaktion der Bürger: negativ, wie damals, als davon die Rede war, in der Brechtener Heide würden nahe der Lärmschutzwand Wohnungen für Zuwanderer gebaut.
Welchen Grund könnte die Stadt Dortmund haben, in Eving Häuser aufkaufen zu wollen, die möglichst dicht beieinander liegen? Hofft man vielleicht u. a. die Men-schen, die dort künftig – ich sag mal „ geballt“ eng!!! zusammen wohnen, so besser kennenzulernen und vor allem besser zu verstehen?

Es gibt aber auch noch diese Punkte, ebenfalls von den Bürgern registriert und kritisch diskutiert - sowohl in Eving als auch in Brechten:
• Da ist die uns immer noch fremde Grund-Einstellung zum täglichen Leben.
• Man fragt sich, warum sie sich so nur ungern integrieren und kaum anpassen wollen.
• Die …. Frauenfeindlichkeit ist ein Thema.
Und die häufige Klage:
• Ständig spucken die Männer auf die Straße!

Na ja……….., das machen viele Männer, nicht nur Migranten!

• Dann noch mal zu den Frauen:
Sie würden in Eving in breiten Reihen über den Bürgersteig flanie-
ren; Entgegenkommende müßten sich an die Hauswand drücken
und abwarten, bis sie vorbeigegangen sind.

Die Frage ist: sind das jetzt subjektiv vorgebrachte Kritiken oder Realitäten. Das mag jeder für sich beantworten! Würde Brechten allerdings in den befürchteten Nordstadt-Sog geraten, ergäbe sich in unserem Dorf wahrscheinlich eine andere Bevölkerungsstruktur. Es wird befürchtet, dass wiederum dadurch die wenigen Traditionen, die hier noch gerne gelebt werden, gaanz langsam in Vergessenheit geraten könnten.

Gestern ….. war gestern .., heute………. ist heute. Über diese Plattitüde muß ja nicht gleich vergessen werden, dass Altes und Gewachsenes sehr wohl bewahrt und erhalten bleiben kann, für sich selbst, für Kinder und Enkel!

Doch hierfür heißt das Zauberwort: Identifikation! Und damit wollen wir es für heute gut sein lassen.
rebecca
 
Beiträge: 110
Registriert: Mo Feb 21, 2005 7:04 pm

Zurück zu Radiosendung vom 30.08.2011 zum nachlesen !

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast